Gott ist nicht tot.
Diese Tatsache räumte selbst Hugo Stamm neulich in einem Blogpost ein.
Und auch heute bot sich, inmitten des Zürcher Hauptbahnhofs, im Herzen der heimlichen Hauptstadt, ein spektakuläres Bild: bis zu 5000(!) Gläubige feierten gemeinsam die Hl. Messe, samt dem Empfang der Hl. Kommunion.
Grund für diesen festlichen Anlass war der finale Höhepunkt des ausgerufenen Churer Bistumsjahres, unter dem Motto "hören – handeln – hoffen".
Mich bewegte, wie viele Menschen zu diesem Fest kamen, sämtliche Rahmen förmlich sprengend, in einer Zeit, in der blindwütige Kirchenkritik mehrheitlich zum bequemen Volkssport mutiert ist...
Trotz der Menschenmassen empfand ich den Anlass als gut koordiniert, friedlich und bisweilen sogar angenehm ruhig verlaufend. Ich sah die Kirche als Gemeinschaft in all ihren Facetten repräsentiert. Es war schön, trotz der vielen Leute auch in viele vertraute Gesichter zu blicken, auch über die eigene Ordensfamilie hinaus.
Mich rührte die sichtbare Symbolik: Gott ist überall, auf allen Wegen. Und dieser irdisch manifestierte Leib ist eine Familie. Eine riesige Familie! Die nicht immer einer Meinung ist. Aber doch eine Familie. Und sie wurde auch mir geschenkt.
Tele Züri hat bereits eine eindrückliche Zusammenfassung des Tages präsentiert.

