TAGES-EVANGELIUM ⋅ DAILY GOSPEL


Darauf ging einer der Zwölf namens Judas Iskariot zu den Hohepriestern und sagte: Was wollt ihr mir geben, wenn ich euch Jesus ausliefere? Und sie boten ihm dreissig Silberstücke. Von da an suchte er nach einer Gelegenheit, ihn auszuliefern. 

Am ersten Tag des Festes der Ungesäuerten Brote gingen die Jünger zu Jesus und fragten: Wo sollen wir das Paschamahl für dich vorbereiten? Er antwortete: Geht in die Stadt zu dem und dem und sagt zu ihm: Der Meister lässt dir sagen: Meine Zeit ist da; bei dir will ich mit meinen Jüngern das Paschamahl feiern. Die Jünger taten, wie Jesus ihnen aufgetragen hatte, und bereiteten das Paschamahl vor. 

Als es Abend wurde, begab er sich mit den zwölf Jüngern zu Tisch. Und während sie assen, sprach er: Amen, ich sage euch: Einer von euch wird mich ausliefern. Da wurden sie sehr traurig und einer nach dem andern fragte ihn: Bin ich es etwa, Herr? Er antwortete: Der die Hand mit mir in die Schüssel eintunkt, wird mich ausliefern. Der Menschensohn muss zwar seinen Weg gehen, wie die Schrift über ihn sagt. Doch weh dem Menschen, durch den der Menschensohn ausgeliefert wird! Für ihn wäre es besser, wenn er nie geboren wäre. Da fragte Judas, der ihn auslieferte: Bin ich es etwa, Rabbi? Jesus antwortete: Du sagst es. Während des Mahls nahm Jesus das Brot und sprach den Lobpreis; dann brach er das Brot, reichte es den Jüngern und sagte: Nehmt und esst; das ist mein Leib. Dann nahm er den Kelch, sprach das Dankgebet, gab ihn den Jüngern und sagte: Trinkt alle daraus; das ist mein Blut des Bundes, das für viele vergossen wird zur Vergebung der Sünden. Ich sage euch: Von jetzt an werde ich nicht mehr von dieser Frucht des Weinstocks trinken, bis zu dem Tag, an dem ich mit euch von Neuem davon trinke im Reich meines Vaters. 

Nach dem Lobgesang gingen sie zum Ölberg hinaus. Da sagte Jesus zu ihnen: Ihr alle werdet in dieser Nacht an mir Anstoss nehmen; denn in der Schrift steht: Ich werde den Hirten erschlagen, dann werden sich die Schafe der Herde zerstreuen. Aber nach meiner Auferstehung werde ich euch nach Galiläa vorausgehen. Petrus erwiderte ihm: Und wenn alle an dir Anstoss nehmen - ich werde niemals an dir Anstoss nehmen! Jesus sagte zu ihm: Amen, ich sage dir: In dieser Nacht, ehe der Hahn kräht, wirst du mich dreimal verleugnen. Da sagte Petrus zu ihm: Und wenn ich mit dir sterben müsste - ich werde dich nie verleugnen. Das Gleiche sagten auch alle Jünger. 

Darauf kam Jesus mit ihnen zu einem Grundstück, das man Getsemani nennt, und sagte zu den Jüngern: Setzt euch hier, während ich dorthin gehe und bete! Und er nahm Petrus und die beiden Söhne des Zebedäus mit sich. Da ergriff ihn Traurigkeit und Angst und er sagte zu ihnen: Meine Seele ist zu Tode betrübt. Bleibt hier und wacht mit mir! Und er ging ein Stück weiter, warf sich auf sein Gesicht und betete: Mein Vater, wenn es möglich ist, gehe dieser Kelch an mir vorüber. Aber nicht wie ich will, sondern wie du willst. Und er ging zu den Jüngern zurück und fand sie schlafend. Da sagte er zu Petrus: Konntet ihr nicht einmal eine Stunde mit mir wachen? Wacht und betet, damit ihr nicht in Versuchung geratet! Der Geist ist willig, aber das Fleisch ist schwach. Wieder ging er weg, zum zweiten Mal, und betete: Mein Vater, wenn dieser Kelch an mir nicht vorübergehen kann, ohne dass ich ihn trinke, geschehe dein Wille. Als er zurückkam, fand er sie wieder schlafend, denn die Augen waren ihnen zugefallen. Und er liess sie, ging wieder weg und betete zum dritten Mal mit den gleichen Worten. Danach kehrte er zu den Jüngern zurück und sagte zu ihnen: Schlaft ihr immer noch und ruht euch aus? Siehe, die Stunde ist gekommen und der Menschensohn wird in die Hände von Sündern ausgeliefert. Steht auf, wir wollen gehen! Siehe, der mich ausliefert, ist da. 

Noch während er redete, siehe, da kam Judas, einer der Zwölf, mit einer grossen Schar von Männern, die mit Schwertern und Knüppeln bewaffnet waren; sie waren von den Hohepriestern und den Ältesten des Volkes geschickt worden. Der ihn auslieferte, hatte mit ihnen ein Zeichen vereinbart und gesagt: Der, den ich küssen werde, der ist es; nehmt ihn fest! Sogleich ging er auf Jesus zu und sagte: Sei gegrüsst, Rabbi! Und er küsste ihn. Jesus erwiderte ihm: Freund, dazu bist du gekommen? Da gingen sie auf Jesus zu, ergriffen ihn und nahmen ihn fest. Und siehe, einer von den Begleitern Jesu streckte die Hand aus, zog sein Schwert, schlug auf den Diener des Hohepriesters ein und hieb ihm ein Ohr ab. Da sagte Jesus zu ihm: Steck dein Schwert in die Scheide; denn alle, die zum Schwert greifen, werden durch das Schwert umkommen. Oder glaubst du nicht, mein Vater würde mir sogleich mehr als zwölf Legionen Engel schicken, wenn ich ihn darum bitte? Wie würden dann aber die Schriften erfüllt, dass es so geschehen muss? In jener Stunde sagte Jesus zu den Männern: Wie gegen einen Räuber seid ihr mit Schwertern und Knüppeln ausgezogen, um mich festzunehmen. Tag für Tag sass ich im Tempel und lehrte und ihr habt mich nicht verhaftet. Das alles aber ist geschehen, damit die Schriften der Propheten in Erfüllung gehen. Da verliessen ihn alle Jünger und flohen. 

Nach der Verhaftung führte man Jesus zum Hohepriester Kajaphas, bei dem sich die Schriftgelehrten und die Ältesten versammelt hatten. Petrus folgte Jesus von Weitem bis zum Hof des Hohepriesters; er ging in den Hof hinein und setzte sich zu den Dienern, um zu sehen, wie alles ausgehen würde. Die Hohepriester und der ganze Hohe Rat bemühten sich um falsche Zeugenaussagen gegen Jesus, um ihn zum Tod verurteilen zu können. Sie fanden aber nichts, obwohl viele falsche Zeugen auftraten. Zuletzt kamen zwei Männer und behaupteten: Er hat gesagt: Ich kann den Tempel Gottes niederreissen und in drei Tagen wieder aufbauen. Da stand der Hohepriester auf und fragte Jesus: Willst du nichts sagen zu dem, was diese Leute gegen dich vorbringen? Jesus aber schwieg. Darauf sagte der Hohepriester zu ihm: Ich beschwöre dich bei dem lebendigen Gott, sag uns: Bist du der Christus, der Sohn Gottes? Jesus antwortete: Du hast es gesagt. Doch ich erkläre euch: Von nun an werdet ihr den Menschensohn zur Rechten der Macht sitzen und auf den Wolken des Himmels kommen sehen. Da zerriss der Hohepriester sein Gewand und rief: Er hat Gott gelästert! Wozu brauchen wir noch Zeugen? Jetzt habt ihr die Gotteslästerung gehört. Was ist eure Meinung? Sie antworteten: Er ist des Todes schuldig. Dann spuckten sie ihm ins Gesicht und schlugen ihn. Andere ohrfeigten ihn und riefen: Christus, du bist doch ein Prophet, sag uns: Wer hat dich geschlagen? 

Petrus aber sass draußen im Hof. Da trat eine Magd zu ihm und sagte: Auch du warst mit diesem Jesus aus Galiläa zusammen. Doch er leugnete es vor allen und sagte: Ich weiß nicht, wovon du redest. Und als er zum Tor hinausgehen wollte, sah ihn eine andere Magd und sagte zu denen, die dort standen: Der war mit Jesus dem Nazoräer zusammen. Wieder leugnete er und schwor: Ich kenne den Menschen nicht. Wenig später kamen die Leute, die dort standen, und sagten zu Petrus: Wirklich, auch du gehörst zu ihnen, deine Mundart verrät dich. Da fing er an zu fluchen und zu schwören: Ich kenne den Menschen nicht. Gleich darauf krähte ein Hahn und Petrus erinnerte sich an das Wort, das Jesus gesagt hatte: Ehe der Hahn kräht, wirst du mich dreimal verleugnen. Und er ging hinaus und weinte bitterlich. 

Als es Morgen wurde, fassten die Hohepriester und die Ältesten des Volkes gemeinsam den Beschluss, Jesus hinrichten zu lassen. Sie liessen ihn fesseln und abführen und lieferten ihn dem Statthalter Pilatus aus. 

Als nun Judas, der ihn ausgeliefert hatte, sah, dass Jesus verurteilt war, reute ihn seine Tat. Er brachte den Hohepriestern und den Ältesten die dreissig Silberstücke zurück und sagte: Ich habe gesündigt, ich habe unschuldiges Blut ausgeliefert. Sie antworteten: Was geht das uns an? Das ist deine Sache. Da warf er die Silberstücke in den Tempel; dann ging er weg und erhängte sich. Die Hohepriester nahmen die Silberstücke und sagten: Man darf das Geld nicht in den Tempelschatz tun; denn es klebt Blut daran. Und sie beschlossen, von dem Geld den Töpferacker zu kaufen als Begräbnisplatz für die Fremden. Deshalb heisst dieser Acker bis heute Blutacker. So erfüllte sich, was durch den Propheten Jeremia gesagt worden ist: Sie nahmen die dreissig Silberstücke - das ist der Preis, den er den Israeliten wert war - und kauften für das Geld den Töpferacker, wie mir der Herr befohlen hatte. 

Als Jesus vor dem Statthalter stand, fragte ihn dieser: Bist du der König der Juden? Jesus antwortete: Du sagst es. Als aber die Hohepriester und die Ältesten ihn anklagten, gab er keine Antwort. Da sagte Pilatus zu ihm: Hörst du nicht, was sie dir alles vorwerfen? Er aber antwortete ihm auf keine einzige Frage, sodass der Statthalter sehr verwundert war. Jeweils zum Fest pflegte der Statthalter einen Gefangenen freizulassen, den das Volk verlangte. Damals war gerade ein berüchtigter Mann namens Jesus Barabbas im Gefängnis. Pilatus fragte nun die Menge, die zusammengekommen war: Was wollt ihr? Wen soll ich freilassen, Jesus Barabbas oder Jesus, den man den Christus nennt? Er wusste nämlich, dass man Jesus nur aus Neid an ihn ausgeliefert hatte. Während Pilatus auf dem Richterstuhl sass, sandte seine Frau zu ihm und liess ihm sagen: Habe du nichts zu schaffen mit jenem Gerechten! Ich habe heute seinetwegen im Traum viel gelitten. Inzwischen überredeten die Hohepriester und die Ältesten die Menge, die Freilassung des Barabbas zu fordern, Jesus aber hinrichten zu lassen. Der Statthalter fragte sie: Wen von beiden soll ich freilassen? Sie riefen: Barabbas! Pilatus sagte zu ihnen: Was soll ich dann mit Jesus tun, den man den Christus nennt? Da antworteten sie alle: Ans Kreuz mit ihm! Er erwiderte: Was für ein Verbrechen hat er denn begangen? Sie aber schrien noch lauter: Ans Kreuz mit ihm! Als Pilatus sah, dass er nichts erreichte, sondern dass der Tumult immer grösser wurde, liess er Wasser bringen, wusch sich vor allen Leuten die Hände und sagte: Ich bin unschuldig am Blut dieses Menschen. Das ist eure Sache! Da rief das ganze Volk: Sein Blut - über uns und unsere Kinder! Darauf liess er Barabbas frei, Jesus aber liess er geisseln und lieferte ihn aus zur Kreuzigung. 

Da nahmen die Soldaten des Statthalters Jesus, führten ihn in das Prätorium und versammelten die ganze Kohorte um ihn. Sie zogen ihn aus und legten ihm einen purpurroten Mantel um. Dann flochten sie einen Kranz aus Dornen; den setzten sie ihm auf das Haupt und gaben ihm einen Stock in die rechte Hand. Sie fielen vor ihm auf die Knie und verhöhnten ihn, indem sie riefen: Sei gegrüsst, König der Juden! Und sie spuckten ihn an, nahmen ihm den Stock wieder weg und schlugen damit auf seinen Kopf. 

Nachdem sie so ihren Spott mit ihm getrieben hatten, nahmen sie ihm den Mantel ab und zogen ihm seine eigenen Kleider wieder an. Dann führten sie Jesus hinaus, um ihn zu kreuzigen. Auf dem Weg trafen sie einen Mann aus Kyrene namens Simon; ihn zwangen sie, sein Kreuz zu tragen. So kamen sie an den Ort, der Golgota genannt wird, das heisst Schädelhöhe. Und sie gaben ihm Wein zu trinken, der mit Galle vermischt war; als er aber davon gekostet hatte, wollte er ihn nicht trinken. Nachdem sie ihn gekreuzigt hatten, verteilten sie seine Kleider, indem sie das Los über sie warfen. Dann setzten sie sich nieder und bewachten ihn dort. Über seinem Kopf hatten sie eine Aufschrift angebracht, die seine Schuld angab: Das ist Jesus, der König der Juden. Zusammen mit ihm wurden zwei Räuber gekreuzigt, der eine rechts von ihm, der andere links. Die Leute, die vorbeikamen, verhöhnten ihn, schüttelten den Kopf und riefen: Du willst den Tempel niederreissen und in drei Tagen wieder aufbauen? Wenn du Gottes Sohn bist, rette dich selbst und steig herab vom Kreuz! Ebenso verhöhnten ihn auch die Hohepriester, die Schriftgelehrten und die Ältesten und sagten: Andere hat er gerettet, sich selbst kann er nicht retten. Er ist doch der König von Israel! Er soll jetzt vom Kreuz herabsteigen, dann werden wir an ihn glauben. Er hat auf Gott vertraut, der soll ihn jetzt retten, wenn er an ihm Gefallen hat; er hat doch gesagt: Ich bin Gottes Sohn. Ebenso beschimpften ihn die beiden Räuber, die mit ihm zusammen gekreuzigt wurden. 

Von der sechsten Stunde an war Finsternis über dem ganzen Land bis zur neunten Stunde. Um die neunte Stunde schrie Jesus mit lauter Stimme: Eli, Eli, lema sabachtani?, das heisst: Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen? Einige von denen, die dabeistanden und es hörten, sagten: Er ruft nach Elija. Sogleich lief einer von ihnen hin, tauchte einen Schwamm in Essig, steckte ihn auf ein Rohr und gab Jesus zu trinken. Die anderen aber sagten: Lass, wir wollen sehen, ob Elija kommt und ihm hilft. Jesus aber schrie noch einmal mit lauter Stimme. Dann hauchte er den Geist aus. Und siehe, der Vorhang riss im Tempel von oben bis unten entzwei. Die Erde bebte und die Felsen spalteten sich. Die Gräber öffneten sich und die Leiber vieler Heiligen, die entschlafen waren, wurden auferweckt. Nach der Auferstehung Jesu verliessen sie ihre Gräber, kamen in die Heilige Stadt und erschienen vielen. Als der Hauptmann und die Männer, die mit ihm zusammen Jesus bewachten, das Erdbeben bemerkten und sahen, was geschah, erschraken sie sehr und sagten: Wahrhaftig, Gottes Sohn war dieser! Auch viele Frauen waren dort und sahen von Weitem zu; sie waren Jesus von Galiläa aus nachgefolgt und hatten ihm gedient. Zu ihnen gehörten Maria aus Magdala, Maria, die Mutter des Jakobus und des Josef, und die Mutter der Söhne des Zebedäus. 

Gegen Abend kam ein reicher Mann aus Arimathäa namens Josef; auch er war ein Jünger Jesu. Er ging zu Pilatus und bat um den Leichnam Jesu. Da befahl Pilatus, ihm den Leichnam zu überlassen. Josef nahm den Leichnam und hüllte ihn in ein reines Leinentuch. Dann legte er ihn in ein neues Grab, das er für sich selbst in einen Felsen hatte hauen lassen. Er wälzte einen grossen Stein vor den Eingang des Grabes und ging weg. Auch Maria aus Magdala und die andere Maria waren dort; sie sassen dem Grab gegenüber. 

Am nächsten Tag gingen die Hohepriester und die Pharisäer gemeinsam zu Pilatus; es war der Tag nach dem Rüsttag. Sie sagten: Herr, es fiel uns ein, dass dieser Betrüger, als er noch lebte, behauptet hat: Ich werde nach drei Tagen auferstehen. Gib also den Befehl, dass das Grab bis zum dritten Tag bewacht wird! Sonst könnten seine Jünger kommen, ihn stehlen und dem Volk sagen: Er ist von den Toten auferstanden. Und dieser letzte Betrug wäre noch schlimmer als alles zuvor. Pilatus antwortete ihnen: Ihr sollt eine Wache haben. Geht und sichert das Grab, so gut ihr könnt! Darauf gingen sie, um das Grab zu sichern. Sie versiegelten den Eingang und liessen die Wache dort. 

Textquelle: EU 2016, nach SKB-Leseplan 

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Then one of the Twelve, who was called Judas Iscar iot, went to the chief priests and said, "What are you willing to give me if I hand him over to you?" They paid him thirty pieces of silver, and from that time on he looked for an opportunity to hand him over. 

On the first day of the Feast of Unleavened Bread, the disciples approached Jesus and said, "Where do you want us to prepare for you to eat the Passover?" He said, "Go into the city to a certain man and tell him, 'The teacher says, "My appointed time draws near; in your house I shall celebrate the Passover with my disciples." The disciples then did as Jesus had ordered, and prepared the Passover. 

When it was evening, he reclined at table with the Twelve. And while they were eating, he said, "Amen, I say to you, one of you will betray me." Deeply distressed at this, they began to say to him one after another, "Surely it is not I, Lord?" He said in reply, "He who has dipped his hand into the dish with me is the one who will betray me. The Son of Man indeed goes, as it is written of him, but woe to that man by whom the Son of Man is betrayed. It would be better for that man if he had never been born." Then Judas, his betrayer, said in reply, "Surely it is not I, Rabbi?" He answered, "You have said so." While they were eating, Jesus took bread, said the blessing, broke it, and giving it to his disciples said, "Take and eat; this is my body." Then he took a cup, gave thanks, and gave it to them, saying, "Drink from it, all of you, for this is my blood of the covenant, which will be shed on behalf of many for the forgiveness of sins. I tell you, from now on I shall not drink this fruit of the vine until the day when I drink it with you new in the kingdom of my Father." 

Then, after singing a hymn, they went out to the Mount of Olives. Then Jesus said to them, "This night all of you will have your faith in me shaken, for it is written: 'I will strike the shepherd, and the sheep of the flock will be dispersed'; but after I have been raised up, I shall go before you to Galilee." Peter said to him in reply, "Though all may have their faith in you shaken, mine will never be." Jesus said to him, "Amen, I say to you, this very night before the cock crows, you will deny me three times."Peter said to him, "Even though I should have to die with you, I will not deny you." And all the disciples spoke likewise. 

Then Jesus came with them to a place called Gethsemane, and he said to his disciples, "Sit here while I go over there and pray." He took along Peter and the two sons of Zebedee, and began to feel sorrow and distress. Then he said to them, "My soul is sorrowful even to death. Remain here and keep watch with me." He advanced a little and fell prostrate in prayer, saying, "My Father, if it is possible, let this cup pass from me; yet, not as I will, but as you will." When he returned to his disciples he found them asleep. He said to Peter, "So you could not keep watch with me for one hour? Watch and pray that you may not undergo the test. The spirit is willing, but the flesh is weak." Withdrawing a second time, he prayed again, "My Father, if it is not possible that this cup pass without my drinking it, your will be done!" Then he returned once more and found them asleep, for they could not keep their eyes open. He left them and withdrew again and prayed a third time, saying the same thing again. Then he returned to his disciples and said to them, "Are you still sleeping and taking your rest? Behold, the hour is at hand when the Son of Man is to be handed over to sinners. Get up, let us go. Look, my betrayer is at hand." 

While he was still speaking, Judas, one of the Twelve, arrived, accompanied by a large crowd, with swords and clubs, who had come from the chief priests and the elders of the people. His betrayer had arranged a sign with them, saying, "The man I shall kiss is the one; arrest him."Immediately he went over to Jesus and said, "Hail, Rabbi!" and he kissed him. Jesus answered him, "Friend, do what you have come for." Then stepping forward they laid hands on Jesus and arrested him. And behold, one of those who accompanied Jesus put his hand to his sword, drew it, and struck the high priest's servant, cutting off his ear. Then Jesus said to him, "Put your sword back into its sheath, for all who take the sword will perish by the sword. Do you think that I cannot call upon my Father and he will not provide me at this moment with more than twelve legions of angels? But then how would the scriptures be fulfilled which say that it must come to pass in this way?" At that hour Jesus said to the crowds, "Have you come out as against a robber, with swords and clubs to seize me? Day after day I sat teaching in the temple area, yet you did not arrest me. But all this has come to pass that the writings of the prophets may be fulfilled." Then all the disciples left him and fled. 

Those who had arrested Jesus led him away to Caiaphas the high priest, where the scribes and the elders were assembled. Peter was following him at a distance as far as the high priest's courtyard, and going inside he sat down with the servants to see the outcome. The chief priests and the entire Sanhedrin kept trying to obtain false testimony against Jesus in order to put him to death, but they found none, though many false witnesses came forward. Finally two came forward who stated, "This man said, 'I can destroy the temple of God and within three days rebuild it.'" The high priest rose and addressed him, "Have you no answer? What are these men testifying against you?" But Jesus was silent. Then the high priest said to him, "I order you to tell us under oath before the living God whether you are the Messiah, the Son of God." Jesus said to him in reply, "You have said so. But I tell you: From now on you will see 'the Son of Man seated at the right hand of the Power' and 'coming on the clouds of heaven.'" Then the high priest tore his robes and said, "He has blasphemed! What further need have we of witnesses? You have now heard the blasphemy; what is your opinion?" They said in reply, "He deserves to die!" Then they spat in his face and struck him, while some slapped him, saying, "Prophesy for us, Messiah: who is it that struck you?" 

Now Peter was sitting outside in the courtyard. One of the maids came over to him and said, "You too were with Jesus the Galilean." But he denied it in front of everyone, saying, "I do not know what you are talking about!" As he went out to the gate, another girl saw him and said to those who were there, "This man was with Jesus the Nazorean." Again he denied it with an oath, "I do not know the man!" A little later the bystanders came over and said to Peter, "Surely you too are one of them; even your speech gives you away." At that he began to curse and to swear, "I do not know the man." And immediately a cock crowed. Then Peter remembered the word that Jesus had spoken: "Before the cock crows you will deny me three times." He went out and began to weep bitterly.

When it was morning, all the chief priests and the elders of the people took counsel against Jesus to put him to death. They bound him, led him away, and handed him over to Pilate, the governor. 

Then Judas, his betrayer, seeing that Jesus had been condemned, deeply regretted what he had done. He returned the thirty pieces of silver to the chief priests and elders, saying, "I have sinned in betraying innocent blood." They said, "What is that to us? Look to it yourself." Flinging the money into the temple, he departed and went off and hanged himself. The chief priests gathered up the money, but said, "It is not lawful to deposit this in the temple treasury, for it is the price of blood." After consultation, they used it to buy the potter's field as a burial place for foreigners. That is why that field even today is called the Field of Blood. Then was fulfilled what had been said through Jeremiah the prophet, "And they took the thirty pieces of silver, the value of a man with a price on his head, a price set by some of the Israelites, and they paid it out for the potter's field just as the Lord had commanded me." 

Now Jesus stood before the governor, and he questioned him, "Are you the king of the Jews?" Jesus said, "You say so." And when he was accused by the chief priests and elders, he made no answer. Then Pilate said to him, "Do you not hear how many things they are testifying against you?" But he did not answer him one word, so that the governor was greatly amazed. Now on the occasion of the feast the governor was accustomed to release to the crowd one prisoner whom they wished. And at that time they had a notorious prisoner called (Jesus) Barabbas. So when they had assembled, Pilate said to them, "Which one do you want me to release to you, (Jesus) Barabbas, or Jesus called Messiah?" For he knew that it was out of envy that they had handed him over. While he was still seated on the bench, his wife sent him a message, "Have nothing to do with that righteous man. I suffered much in a dream today because of him." The chief priests and the elders persuaded the crowds to ask for Barabbas but to destroy Jesus. The governor said to them in reply, "Which of the two do you want me to release to you?" They answered, "Barabbas!" Pilate said to them, "Then what shall I do with Jesus called Messiah?" They all said, "Let him be crucified!" But he said, "Why? What evil has he done?" They only shouted the louder, "Let him be crucified!" When Pilate saw that he was not succeeding at all, but that a riot was breaking out instead, he took water and washed his hands in the sight of the crowd, saying, "I am innocent of this man's blood. Look to it yourselves." And the whole people said in reply, "His blood be upon us and upon our children." Then he released Barabbas to them, but after he had Jesus scourged, he handed him over to be crucified. 

Then the soldiers of the governor took Jesus inside the praetorium and gathered the whole cohort around him. They stripped off his clothes and threw a scarlet military cloak about him. Weaving a crown out of thorns, they placed it on his head, and a reed in his right hand. And kneeling before him, they mocked him, saying, "Hail, King of the Jews!" They spat upon him and took the reed and kept striking him on the head. 

And when they had mocked him, they stripped him of the cloak, dressed him in his own clothes, and led him off to crucify him. As they were going out, they met a Cyrenian named Simon; this man they pressed into service to carry his cross. And when they came to a place called Golgotha (which means Place of the Skull), they gave Jesus wine to drink mixed with gall. But when he had tasted it, he refused to drink. After they had crucified him, they divided his garments by casting lots; then they sat down and kept watch over him there. And they placed over his head the written charge against him: This is Jesus, the King of the Jews. Two revolutionaries were crucified with him, one on his right and the other on his left. Those passing by reviled him, shaking their heads and saying, "You who would destroy the temple and rebuild it in three days, save yourself, if you are the Son of God, (and) come down from the cross!" Likewise the chief priests with the scribes and elders mocked him and said, "He saved others; he cannot save himself. So he is the king of Israel! Let him come down from the cross now, and we will believe in him. He trusted in God; let him deliver him now if he wants him. For he said, 'I am the Son of God.'" The revolutionaries who were crucified with him also kept abusing him in the same way. 

From noon onward, darkness came over the whole land until three in the afternoon. And about three o'clock Jesus cried out in a loud voice, "Eli, Eli, lema sabachthani?" which means, "My God, my God, why have you forsaken me?" Some of the bystanders who heard it said, "This one is calling for Elijah." Immediately one of them ran to get a sponge; he soaked it in wine, and putting it on a reed, gave it to him to drink. But the rest said, "Wait, let us see if Elijah comes to save him." But Jesus cried out again in a loud voice, and gave up his spirit. And behold, the veil of the sanctuary was torn in two from top to bottom. The earth quaked, rocks were split, tombs were opened, and the bodies of many saints who had fallen asleep were raised. And coming forth from their tombs after his resurrection, they entered the holy city and appeared to many. The centurion and the men with him who were keeping watch over Jesus feared greatly when they saw the earthquake and all that was happening, and they said, "Truly, this was the Son of God!" There were many women there, looking on from a distance, who had followed Jesus from Galilee, ministering to him. Among them were Mary Magdalene and Mary the mother of James and Joseph, and the mother of the sons of Zebedee. 

When it was evening, there came a rich man from Arimathea named Joseph, who was himself a disciple of Jesus. He went to Pilate and asked for the body of Jesus; then Pilate ordered it to be handed over. Taking the body, Joseph wrapped it (in) clean linen and laid it in his new tomb that he had hewn in the rock. Then he rolled a huge stone across the entrance to the tomb and departed. But Mary Magdalene and the other Mary remained sitting there, facing the tomb. 

The next day, the one following the day of preparation, the chief priests and the Pharisees gathered before Pilate and said, "Sir, we remember that this impostor while still alive said, 'After three days I will be raised up.' Give orders, then, that the grave be secured until the third day, lest his disciples come and steal him and say to the people, 'He has been raised from the dead.' This last imposture would be worse than the first." Pilate said to them, "The guard is yours; go secure it as best you can." So they went and secured the tomb by fixing a seal to the stone and setting the guard. 

Source: New American Bible, according to swiss-cath. reading order 

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